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Eine konstruktive Lernatmosphäre herzustellen ist und bleibt die große Herausforderung, mit der sich jede Lehrkraft von Anfang an konfrontiert sieht. Je klarer die eigenen Erwartungen sind und je überzeugender diese der Klasse transparent gemacht und begründet  vorträgt, je deutlicher wird es für die Kinder, wie sie sich angemessen verhalten. Dies alles benötigt Zeit. Je länger man die Klasse leitet und je mehr Stunden man in ihr verbringt, desto zügiger kann sich ein konstruktives Klassenklima entwickeln. Fachlehrerinnen mit weniger Stunden benötigen vielfach länger für diesen Prozess. Dennoch gilt auch hier: Die Fundamente für den Umgang miteinander, für Arbeitsweisen, Ordnungssysteme, für gegenseitige Wertschätzung und Respekt schafft man umso schneller, je klarer man die eigenen Erwartungen artikuliert. Dafür braucht es Regeln - aber nur wenige, die je nach Entwicklungsstand und wachsendem Verhaltensrepertoire zu verändern sind. Und sicherlich benötigt man sinnvolle Rituale, Erkennungszeichen und fachspezifische Symbole, die den Kindern Handlungssicherheit geben und zugleich Lernlaune ermöglichen.

bulletNeben so orientierenden Hinweisen zu Stundenbeginn, was die Kinder in dieser Stunde für Arbeitsmaterialien benötigen - "Startklar bist du mit....!, an der Tafel veröffentlicht, hilft ihnen das Stundenprogramm, die zu Beginn der Stunde veröffentlichte Feedbackfrage, sich angemessen zu verhalten.
bulletHäufig vergreifen sich die Kinder im Ton, beleidigen aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Klassenkameraden. Deshalb sind auch Übungen, Redewendungen zum respektvollen Umgang mit einander von Anfang an sinnvoll, um ihr Repertoire zu erweitern. Neben "Bitte" und "Danke" kann es in Übungen auch darum gehen, sich gegenseitig "Komplimente" zu machen, einander zu sagen, was man an dem Nachbarn schätzt.
bulletDer "warme Rücken", den jeder bekommt, wenn Klassenkameraden ihm oder ihr etwas auf ein dort befestigtes Papier schreiben, was sie an dem anderen gut finden, ist eine sinnvolle Methode für Kinder von der 3. Klasse ab. Für die kleineren ist es hilfreich, ihr Augenmerk auf die anderen nicht als Konkurrenten, sondern als potenzielle Freunde zu richten, indem allwöchentlich ein geheimer Freund ausgelost wird, den man zu beobachten hat. Am Freitag wird dann Bilanz gezogen über all das Positive, das man bemerkt hat.
bulletEin Klassentagebuch, das sich vermehrt auf positive Ereignisse, Erfahrungen, Beobachtungen stützt und diese festhält, tut ein Übriges, die konstruktive Wahrnehmungsfähigkeit zu trainieren.
bulletDie Wahl von Klassensprechern, ein wöchentlich tagender Klassenrat, der Streitfälle, Ideen, Vorschläge berät und Erfahrungen in Sachen Streitschlichtung mit Worten verankert, tun ein Übriges, die Kinder an der Gestaltung der Lernatmosphäre produktiv Anteil nehmen zu lassen und sie zugleich zu qualifizieren, auch andernorts mit Argumenten ihre Interessen zu vertreten und doch auch eine Kompromissfähigkeit zu entwickeln.
 
bulletKonstruktive Lernatmosphäre herstellen
bullet Freundlicher Umgang von Anfang an  C.Britze
bullet Zum Reglement des Klassenrats
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