Stadtteil
Home Nach oben

 

 

bullet Stadtteilentdeckungen initiieren - Von der Wohnung bis...
 
bullet Wohnen und Leben
bullet Straßen ABC
bullet Mein Stadtteil Winterhude
bullet Spielplätze im Stadtteil
 
bulletmehr...

        Arbeitsaufgaben zu Entdeckungen im Stadtteil

Die Aufmerksamkeit der Kinder wird nachhaltig vor allem durch regelmäßige Such- und Entdeckungsaufträge geweckt, ausgebildet und unterstützt. Ihre visuellen Kompetenzen, ihr Sehen, wird z.B. durch Wochenaufgaben wie die wöchentliche Entdeckungsaufgabe für die ganze Schule geweckt, angeregt und kontinuierlich gefordert. Detailfotos - für den Anfang nicht zu schwierig - aus dem näheren Umfeld der Schule sind ausgehängt, Teilnahmezettel und ein Briefkasten stehen allen zur Verfügung, um von Montag bis Freitag sich auf die Suche zu machen. Dann erfolgt die Auswertung, die namentliche Würdigung (ABB2), verbunden mit der neuen Aufgabe.
Diese Entdeckungsaufgaben füllen dann die Stadtteilrallyekartei für die ganze Schule.

Eine Stadtteil-Rallye entsteht
1.
Fotos - von Lehrern, Schülern, vielleicht auch Eltern oder durch Internetrecherche zusammengestellt, abgezogen, werden auf ein DinA5-Blatt geklebt. Dann erfolgt eine Sortierung nach wichtigen Kategorien und eine Aspekt bezogene Nummerierung.
2. Nachdem ein passender Suchauftrag für das Foto - Wie heißt diese Straße? Wann wurde dieses Haus gebaut und wo genau steht es?  Was wird in diesem Geschäft in der Preystraße hergestellt? Wo liegt dieser Spielplatz? Was findest du dort am besten?...Wie heißt der Kanal?  Welche Tiere kannst du darauf entdecken? Was bedeuten diese Schilder?dazu geschrieben wird, ist das Blatt zu la
minieren, damit es in der ganzen Schule immer weiter verwandt wird und auch zu ergänzen ist.
3.
Zu den relevanten Rubriken (Häuser, Straßen, Geschäfte, Spielplätze, Wasser, Schilder, Besonderheiten) werden dann Lösungszettel vorbereitet, wo die Antworten den Nummern zugeordnet sind.

Diese Schuldatei ist eine wachsende, verfolgt die Veränderungen jahreszeitlicher wie baulicher Art im Stadtteil und dokumentiert sie zugleich. Will man mit der ganzen Klasse, für einzelne wie für Gruppen genug Material haben, sollte man zu jeder Rubrik mindestens 10 Karten für den Anfang haben.

Stadtteilspiel  als Brettspiel
Auf der Basis des realen Stadtplans ist ein Spielplan in Din A 3 zu erstellen, der die Adressen und Hausnummern der Kinder der Klasse berücksichtigt, die Straßennamen verzeichnet und Briefkästen sowie Aufgabenfelder (!) berücksichtigt. Die Kinder sind gefordert, den Plan zu verzieren, zu kolorieren und die Straßen und Flüsse oder Kanäle einzuzeichnen. Dann wird er laminiert. Die Spielregeln werden auf die Rückseite geklebt, so dass sie jederzeit wieder zur Verfügung stehen. Die Kinder sind gefordert, Brief- und Paketkarten sowie Expresssendungen in Kleinstformaten herzustellen, möglichst viele, weil jeder Spieler als Postbote Sendungen möglichst schnell - d.h. auf dem kürzesten Weg - zu verteilen hat. Die genauen Adressen der Klassenkinder kommen dabei zum Einsatz. Wenn man auf ein Aufgabenfeld kommt, gilt es eine selbst produzierte Aufgabenkarte zu ziehen. Manchmal kann man eine Postsendung abgeben, manchmal muss man aussetzen.
Die Spielidee entstammt dem vorzüglichen Ravensburger Spiel "Ab die Post".


Ziele:

bullet1. Die Kinder lernen, wie man selbst Spiele herstellen kann. (technisches Ziel)
bullet2. Sie trainieren, sich rasch und mit Überblick auf einem abstrakteren Stadtplanausschnitt zu orientieren und den kürzesten Weg zu ermitteln. (sachunterrichtliches Ziel)
bullet3. Sie üben die richtige Adressenschreibweise, nicht nur die eigene, sondern auch die Adressen der anderen.(soziales Ziel und Steigerung der Selbstkompetenz)

Produktionszeit: ca. 4 Unterrichtsstunden