1. Miteinander
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Der neue Hamburger Rahmenplan richtet die Aufmerksamkeit auf das konstruktive Beisammensein in der Klasse, der Schule, in der Gesellschaft. Hier findet sich die sozio-kulturelle Perspektive verankert. Das soziale Lernen ist gefragt und will trainiert werden. Vom einzelnen Kind, das sich weder die Schule noch die Klasse hat aussuchen können und sich zu Schulbeginn inmitten einer großen, häufig Angst erregenden Masse wieder findet, über die Lerngruppe, die anderen Klassenmitglieder, die nicht nur in ihrer Überzahl und -macht wahr zu nehmen sind, sondern in ihrer Bereicherung, dies alles stellt hohe Anforderungen an das soziale Lernen, das nur dann Chancen hat, wenn das Individuum in seinen Spezifika kennen und schätzen gelernt wird.
Kinderrecht und -pflichten eröffnen einen weiteren Bereich, informieren über Lebensbedingungen hier wie anderswo, geben den Kindern Hilfen und Möglichkeiten an die Hand, sich der eigenen Interessen und Ausdrucksmöglichkeiten bewusst zu werden und  mit politischem Engagement erste Erfahrungen zu sammeln und dies nicht nur für die eigenen Belange. Dass dabei auch Gedanken gefragt sind, die Grundschulkinder stärker an den Weichenstellungen ihrer eigenen Schulkarriere zu beteiligen, die weiterführenden Schulen also, wann auch immer die Übergänge erfolgen, macht Sinn.